Ein Dach über dem Kopf?
Was für eine Frage, mögen Sie denken! Aber
es ist eine Frage, die uns im Beratungsalltag der Caritas öfter begegnet als
man denkt. In der Schuldnerberatung und der Sozialen Beratung stellt sich oft
die Herausforderung, dass Hilfesuchende kurz davor stehen, ihre Wohnung zu
verlieren. Drohender Wohnungsverlust ist besonders bitter, wenn Kinder davon betroffen
sind.
Gründe, seine Wohnung zu
verlieren, gibt es viele.
Auslöser ist in den meisten Fällen, dass die Miete
nicht mehr bezahlt werden kann. Ursächlich dafür kann der Verlust des Arbeitsplatzes
genauso sein wie Krankheit, eine nichtbewältigte Lebenskrise, psychische
Instabilität oder Suchtprobleme.
Für Menschen, die bereits ihre Wohnung verloren haben, gibt es die Wohnungslosenhilfe in der Kapuzinerstraße (kurz KAP). Dort können sich Menschen hinwenden, die kein Dach über dem Kopf mehr haben, aber auch die, die wieder eins haben und sich anstrengen müssen, es zu behalten.
Obdachlosigkeit verhindern
In diesem Blickpunkt wollen wir
Ihnen vorstellen, was über unser Angebot der KAP hinaus notwendig wäre, damit Menschen
gar nicht erst obdachlos werden. Wenn Menschen frühzeitig mit einem
Hilfsangebot in Kontakt kämen, könnte Obdachlosigkeit verhindert und mit den
Betroffenen nachhaltig an den Ursachen gearbeitet werden, damit dauerhaft die
Wohnung erhalten bleiben kann.
Erfolge der Präventionsarbeit
Wie wir uns das vorstellen, wird
im folgenden Artikel konkretisiert.In anderen Landkreisen wie Bad Tölz-Wolfratshausen
und Ebersberg gibt es bereits Erfahrungen mit Präventionsstellen. Im Interview
berichten Sozialarbeiterinnen über die Erfolge ihrer Präventionsarbeit in der
Wohnungslosenhilfe.
Das Engagement lohnt sich
Erfolgsgeschichten von Betroffenen, die mit Unterstützung
der Sozialen Beratung ihre Wohnung erhalten konnten, machen Mut und verdeutlichen,
dass sich das Engagement lohnt. Wie oft in unserer Beratungsarbeit zeigt sich
auch in diesen Berichten, dass die Betroffenen über Ressourcen verfügen, die professionell
aktiviert und unterstützt werden müssen.
Darüber hinaus gibt Ihnen der aktuelle Blickpunkt wie immer Einblicke in Angebote und Veranstaltungen der verschiedenen Fachdienste im Zentrum und informiert über den Förderverein „Hand in Hand“.
Claudia RammingerKreisgeschäftsführerin
„Könnten wir
den Blickpunkt der Caritas nicht auch online stellen?"