Claudia RammingerEin Dach über dem Kopf?
Was für eine Frage, mögen Sie denken! Aber es ist eine Frage, die uns im Beratungsalltag der Caritas öfter begegnet als man denkt. In der Schuldnerberatung und der Sozialen Beratung stellt sich oft die Herausforderung, dass Hilfesuchende kurz davor stehen, ihre Wohnung zu verlieren. Drohender Wohnungsverlust ist besonders bitter, wenn Kinder davon betroffen sind.

Gründe, seine Wohnung zu verlieren, gibt es viele.
Auslöser ist in den meisten Fällen, dass die Miete nicht mehr bezahlt werden kann. Ursächlich dafür kann der Verlust des Arbeitsplatzes genauso sein wie Krankheit, eine nichtbewältigte Lebenskrise, psychische Instabilität oder Suchtprobleme.

Wohnungslosenhilfe

Für Menschen, die bereits ihre Wohnung verloren haben, gibt es die Wohnungslosenhilfe in der Kapuzinerstraße (kurz KAP). Dort können sich Menschen hinwenden, die kein Dach über dem Kopf mehr haben, aber auch die, die wieder eins haben und sich anstrengen müssen, es zu behalten.

Obdachlosigkeit verhindern
In diesem Blickpunkt wollen wir Ihnen vorstellen, was über unser Angebot der KAP hinaus notwendig wäre, damit Menschen gar nicht erst obdachlos werden. Wenn Menschen frühzeitig mit einem Hilfsangebot in Kontakt kämen, könnte Obdachlosigkeit verhindert und mit den Betroffenen nachhaltig an den Ursachen gearbeitet werden, damit dauerhaft die Wohnung erhalten bleiben kann.

Erfolge der Präventionsarbeit
Wie wir uns das vorstellen, wird im folgenden Artikel konkretisiert.In anderen Landkreisen wie Bad Tölz-Wolfratshausen und Ebersberg gibt es bereits Erfahrungen mit Präventionsstellen. Im Interview berichten Sozialarbeiterinnen über die Erfolge ihrer Präventionsarbeit in der Wohnungslosenhilfe.

Das Engagement lohnt sich
Erfolgsgeschichten von Betroffenen, die mit Unterstützung der Sozialen Beratung ihre Wohnung erhalten konnten, machen Mut und verdeutlichen, dass sich das Engagement lohnt. Wie oft in unserer Beratungsarbeit zeigt sich auch in diesen Berichten, dass die Betroffenen über Ressourcen verfügen, die professionell aktiviert und unterstützt werden müssen.

Darüber hinaus gibt Ihnen der aktuelle Blickpunkt wie immer Einblicke in Angebote und Veranstaltungen der verschiedenen Fachdienste im Zentrum und informiert über den Förderverein „Hand in Hand“. 

Claudia Ramminger
Kreisgeschäftsführerin

Wir brauchen eine Fachstelle

tl_files/april_2012/168440_original_R_by_schubalu_pixelio.de.jpgDie Zahlen sind alarmierend: Im Jahr 2011 wendeten sich 180 Menschen an die Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Landkreis, weil sie von Obdachlosigkeit bedroht waren. Für 83 Menschen wurde die Bedrohung Realität.

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Interview

tl_files/april_2012/337271_original_R_B_by_marlit hartkopf_pixelio.de.jpgDie Caritas in Bad Tölz und die Diakonie in Ebersberg machen seit Jahren äußerst positive Erfahrungen mit ihrer jeweiligen Fachstelle zur Verhinderung von Obdachlosigkeit. Im Interview berichten die Sozialpädagoginnen Karin Baumann-Scherer und Angelika Reiser, Kommunale Wohnungsnotfallhilfe Ebersberg, und Barbara Stärz, Caritas Bad Tölz, von ihrer erfolgreichen Präventionsarbeit.

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Erfahrungsbericht

tl_files/april_2012/430911_R_by_Rike_pixelio.de.jpgGerade noch gut gegangen…
Vier Menschen berichten davon, wie sie mit Unterstützung der Sozialen Beratung der Caritas die drohende Obdachlosigkeit abwenden konnten.

 


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In eigener Sache: Blickpunkt online

tl_files/april_2012/marion_peccator.jpg„Könnten wir den Blickpunkt der Caritas nicht auch online stellen?"

Mit dieser Frage fing alles an. Das war vor fast zwei Jahren; dieser Blickpunkt ist bereits die fünfte Ausgabe.

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